Reise & Gesundheit
Richtiges Essverhatlen in heißen Ländern Richtiges Essverhatlen in heißen Ländern
05.12.2008 um 18:38:06 Uhr Quelle: lifepr
Eingestellt von: Erek Röös
Eingestellt von: Erek Röös

Quelle: flickr; Fotograf: Julia Janssen
Meeresfrüchte sind delikat , aber mit Vorsicht zu genießen !
(lifepr) Leipzig – Wer seinen Urlaub in exotische Länder plant, sollte unbedingt darauf achten, dass ein aussreichender Impfschutz und eine gut zusammengestellte Reiseapotheke vorhanden sind. Beides kann in Absprache mit dem Hausarzt vorbereitet werden. Ferner ist es wichtig, sich auch auf das ungewohnte Essen in diesen Ländern einzustellen. Die ausländische Küche wird für den Reisenden oft zur Herausforderung. Fremde, meist schafe Gewürze bereiten der Verdauung große Probleme. Eine rasante Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen das tropische Klima, oft mangelnde Kühlmöglichkeiten der Nahrungsmittel und ungewohnte Hygienestandards. "Fernreisende sollten auch beim Essen bedenken, dass ihr Körper nicht an tropische Lebensbedingungen gewöhnt ist", sagt Dr. Birgit Brendel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.
Damit der Urlauber nicht mit unangenehmen Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, ist es ratsam, auf rohe oder halbrohe Gerichte aus Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten sowie Eiern zu verzichten. Obst und Gemüse müssen mit abgekochtem oder abgepacktem Wasser gereinigt werden und kurz vor dem Verzehr geschält werden. Gemüsegerichte sind empfehlenswerter als Blattsalate wegen des teilweise anhaftenden Spülwassers. Zusammengefasst ergibt sich für Obst und Gemüse die Faustregel: "Koch es, schäl es oder vergiss es." Frisch zubereitete und gut durchgegarte Speisen hingegen sind mikrobiell wenig problematisch. Leitungswasser direkt aus dem Hahn ist als Getränk nicht empfehlenswert, daher sollte auf abgepacktes oder abgekochtes Wasser zurückgegriffen werden. Von Eiswürfeln in Getränken ist gleichfalls abzuraten.
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Sollte jedoch eine Magen- oder Darmverstimmung auftreten, dann muss sehr viel getrunken werden. Salzige Getränke, wie z.B. Brühe gleichen den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust aus. Tritt nach 2 Tagen keine Besserung ein, dann ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Sofortige ärztliche Hilfe ist notwendig, wenn bei kleinen Kindern die Symptome einer Magen- oder Darmverstimmung auftritt. Will man auf Nummer sicher gehen, dann gehören auf jeden Fall auch durchfallhemmende Medikamente in jede Reiseapotheke.
Die Verbraucherzentrale gibt am Ernährungstelefon Tipps zum richtigen Essverhalten auf Reisen. Unter der Nummer 0180-5-791352 (0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) werden jeweils montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr Fragen zu diesem Thema, aber auch zu anderen Ernährungsthemen beantwortet.
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