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Reisekniestrümpfe minimieren das Risiko einer Thrombose

18.01.2009 um 13:40:31 Uhr Quelle: presseportal
Eingestellt von: Erek Röös
Sitzende Menschen im Flugzeug
Quelle:obs-mediGmbH; Fotograf:n/a
Thrombose auch im Winter möglich

Bayreuth (ots) – Last Minute Flüge sind sehr begehrt. Daher treibt es viele Sonnenhungrige gerade in den Wintermonaten in wärmere Gefilde. Bereits im letzten Jahr nutzten allein eine Million Deutsche dieses Angebot und flogen beispielsweise nach Ägypten. Gerne wird hier auch eine Flugzeit von ca. 5 Stunden in Kauf genommen. Aber gerade bei Langflugstrecken steigt auch das Risiko einer Reisethrombose. Der Blutrückfluss in den Venen zum Herzen wird durch die abgeknickte Sitzhaltung im Knie und der Leiste langsamer. Niedriger Luftdruck, geringe Luftfeuchtigkeit und der Bewegungsmangel an Bord sind weitere Faktoren, dass sich Blutgerinnsel in den Venen bilden können. Lösen sie sich, besteht die Gefahr einer Thrombose. Erste Anzeichen könnten z. B. Wadenschmerzen, Schwellungen am Fußknöchel oder am Unterschenkel, Blauverfärbung oder Kältegefühl im Bein sein.

Thromboserisiko kann durch Reisestrümpfe gesenkt werden:

Reisekniestrümpfe für Venengesunde (z. B. mediven travel, klinisch getestet) minimieren das Thromboserisiko und beugen Ödemen vor. Sie haben an der Fessel den stärksten Druck, der Richtung Knie abnimmt. Dadurch verkleinern sie den Venendurchmesser und beschleunigen die Blutzirkulation zum Herzen. Reisende erreichen mit entspannten, schlanken Beinen das Ziel. Reisestrümpfe (z. B. mediven travel in Schwarz und Caramel, ca. 30 Euro) gibt es im medizinischen Fachhandel, die Größe richtet sich nach dem Fesselmaß.




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Mehr Tipps für Risikopatienten:

Diabetiker, Raucher, Schwangere und Menschen mit starkem Übergewicht sollten folgende Tipps beachten, um das Risiko einer Reisethrombose zu schmälern: Es ist wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dieses kann in Form von Wasser, Tee oder Fruchtschorle durchgeführt werden. Kaffee eignet sich hier nicht, da er dem Körper noch mehr Flüssigkeit entzieht. Auch lockersitzende Kleidung und ein bequemes Schuhwerk kann Abhilfe schaffen. Einfache Übungen (Fußwippen, -kreisen) bringen die Blutzirkulation ebenfalls in Schwung. Jede Muskelanspannung fördert den Blutrückstrom zum Herzen. Diesen Effekt können Menschen, die sonst keine Probleme mit den Venen haben, mit Reisestrümpfen intensivieren.

Weitere Informationen zum Thema Reisethrombose und Prophylaxe gibt es im Internet www.medi.de . Dort, per E-Mail medipost@medi.de oder unter der Hotline 0180 5003193 (14 ct/min) kann der Ratgeber "Reisethrombose - Was tun?" kostenlos bestellt werden.



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