Reise & Bericht
Datensicherheit auch im Urlaub Datensicherheit auch im Urlaub
03.12.2008 um 18:21:53 Uhr Quelle: pressetext
Eingestellt von: Erek Röös
Eingestellt von: Erek Röös
Quelle: pixelio; Fotograf: wrw
Wien – Keine Reise ohne Grüße an die Lieben daheim. Im Zeitalter des WorldWideWeb lösen elektronische Grüße allerdings die klassischen Postkarten zunehmend ab. Damit jedoch die E-Mail-Grüße aus der Ferne keine negativen Begleiterscheinungen haben, raten Sicherheitsexperten zu besonderer Vorsicht bei der Nutzung von Fremdcomputern am Urlaubsort. "Die größte Gefahr geht dabei immer noch von schlecht geschützten Internetcafés aus. Die eingesetzten PCs sind oft extrem stark mit Malware verseucht und liefern Online-Kriminellen begehrte Userdaten frei Haus", so das deutsche Sicherheitsunternehmens GData.
"Öffentlich zugängliche Rechner in Internetcafés, Hotels und Flughäfen sind in der Regel nur unzureichend mit Antiviren-Software ausgestattet. Daher besteht dort eine erhöhte Gefahr, dass die Rechner mit Spyware oder anderen Schädlingen verseucht sind", erklärt der Leiter der GData Security Labs Ralf Benzmüller. Daher raten die Experten generell vom Besuch der Internetcafés ab. Eine Kontostandabfrage, Internetbuchung mittels Kreditkarte oder die Abfrage der eigenen E-Mails könne bei verseuchten Rechnern schnell zu Unannehmlichkeiten führen. Ist dies nicht zu vermeiden, so sollten vor dem Verlassen des Rechners im Café generell die temporären Dateien, die History sowie die Cookies aus dem Browser gelöscht werden.
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So macht Onlineshopping Spaß ;-)
Für das Versenden von elektronischen Urlaubsgrüßen empfiehlt es sich, vor Reisebeginn einen eigenen Urlaubs-E-Mailaccount einzurichten. Somit liegt bei Diebstahl der Benutzerdaten nicht sofort die gesamte private E-Mail-Korrespondenz offen. Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn das eigene Notebook mit auf Reisen geht. Hier sollte in jedem Fall eine Firewall sowie eine Antivirenlösung auf dem neuesten Stand eingesetzt und im Falle einer WLAN-Verbindung auf eine Verschlüsselung geachtet werden.

Quelle: flickr; Fotograf: Zlatan M.
In Punkto Sicherheit verfügen die meisten U3-Sticks zum einen über eine Hardwareverschlüsselung, zum anderen wird der Schutz von privaten Daten dadurch ermöglicht, dass keine Informationen auf dem Host-Computer zurückbleiben. Beim Ausführen von Programmen wie Büroanwendungen oder E-Mail-Clients werden die Daten direkt auf dem U3-Stick und nicht auf der Festplatte abgelegt. Genauso wird auch mit Cookies verfahren, die vom U3-Internetbrowser angelegt werden. Für die U3-Sticks, die mittlerweile im Portfolio einiger Anbieter von Speicherlösungen zu finden sind, gibt es bereits eine Reihe von Programmen, darunter Browser, E-Mail-Programme, Business-Anwendungen, Dienstprogramme, Software für Bildbearbeitung und -anzeige, VoIP-Software oder Spiele.
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